Hier auf der Alm darf auch die Klarinette jauchzen, das Horn klingen, selbst dem Fagott ist die Stimme nicht verboten." (aus: "Lied von Villgraten").
Aus der Sicht des Heimatdichters Franz Josef Koflers (gest. 1961) muß die kurze Sommerzeit auf der Alm für die Bauernfamilie einem klingenden Konzert geglichen haben, - trotz der harten Arbeit, die auch dort unerläßlich war. Infoprospekt Villgratental
"Das Schönste im Villgratental sind unsere Almen"
Auf die Alm kommen, ruhig werden und hinhören!
Das wird schon in einem überlieferten Heimatlied gesungen.
Durch die in den 50er und 60er Jahren einsetzende und rasch expandierende Motorisierung wurde der Kreislauf der Almwirtschaft mit einem Schlag gestört. Die Almhütten standen einsam da, teilweise leer, höchstens von einem Senner bewirtschaftet und drohten zu verfallen. Die Idee, diese prächtigen Alm-Ensembles für "ländlichen Einfachtourismus" zu nutzen, lag nahe. Obwohl
einen nichts anderes erwartet als kaltes Fließwasser, ein Holzherd mit Warmwasserkessel, Brennholz vor dem Haus, ein paar Tassen und Teller, rustikale Betten. Alpenverein Sillian
Naturverbundener Individual-Urlaub
Ein Geheimtip für jeden Genießer und alle, die sich vom Urlaub etwas Besonderes erwarten!
Die Almen im Villgratental, in Innervillgraten sind noch immer ein Charakteristikum, gewachsen in der Landschaft und ein Teil ihrer Geschichte. Neben der bekanntesten und am häufigsten von Journalisten beworbenen Oberstaller Alm jauchzt auch in den anderen Almen, wenn oft auch übertönt von den Menschen, noch immer jene Klarinette, die Franz Josef Kofler beschrieben hat: auf der Unterstaller Alm, der Kamelisen Alm, den Prantekammern und der Alfenalm ebenso wie auf der Schmidhof-Alm, der Oberhofer- und der Lipperalm. Wenn Sie auf eine unserer Almen kommen, dann sollten Sie ruhig werden.